Monte Scherbelino

Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden in vielen deutschen Städten aus den Trümmern der zerstörten Gebäude Schutt- bzw. Müllberge. Einige von ihnen bekamen den Namen „Monte Scherbelino“. So auch in Paderborn. Im Süden der Stadt am Querweg gelegen, wurden in den 1940er und 1950er Jahren zwei Steinbrüche mit Trümmern und Schutt aufgefüllt. Später wurde der nördlichere ehemalige Steinbruch auch fünf Jahre lang als Müllhalde genutzt. Nach der Schließung der Müllhalde wurde sie begrünt. Ab Mitte der 1970er Jahre wurde die Gegend zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut. Heutzutage sieht man von der Geschichte nichts mehr. Besonders von Läufern und Gassigehern wird der „Monte“ gut angenommen. Viel Grünfläche, Wälder und der fließende Übergang zu den landwirtschaftlichen genutzten Ackerflächen auf der Paderborner Hochfläche prägen das Bild. Von mehreren Stellen hat man einen guten Blick über Paderborn bis hin zum Eggegebirge. Eine Aussichtsplattform ermöglicht den Blick in den noch aktiv genutzten Steinbruch vor dem Atlas Zementwerk.

Quelle: Was liegt unter dem Monte Scherbelino (Paderborn.de)

Hier können wir im Grünen, über den Dächern von Paderborn, den Geburtstag unseres allzeit geliebten Hobbys feiern.

Fotos

Blick in den Steinbruch
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